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Entsorgung von Boden und Bauschutt Infos für Bauherren, Eigentümer, Unternehmer   Ausgangssituation / Problematik Bei (Neu-) Baumaßnahmen fallen (Überschuss-) Massen an, die entsorgt werden müssen, wie z.B.: bei Baugruben-Aushub, Erdbaumaßnahmen, Kanalbau → Boden bei Abbruch / Rückbau / Sanierung von Gebäuden → Bauschutt bei Altstandorten / Auffüllungen  →  Gemisch aus Boden und Bauschutt Dieses „Abfall“-Material (Boden bzw. Bauschutt) kann mit sehr unterschiedlichen Stoffen „belastet“ sein. Die Entsorgungsmöglichkeiten hängen daher u.a. von verschiedenen Faktoren ab: Schadstoffgehalt, Zuordnungsklasse nach z.B. Verfüll-Leitfaden Mobilisierbarkeit der Schadstoffe, mögliche Einbaubedingungen bei z.B. Recycling-Material sowie den individuellen Vorgaben der Annahmestelle (z.B. Grube, Deponie).   Boden- bzw. Bauschutt-Untersuchung Zur fachgerechten Entsorgung (Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben bei Abfallentsorgung) sind folgende Schritte notwendig: Untersuchung: sog. Deklarationsanalyse auf Schadstoffe nach Verfüll-Leitfaden (d.h. Probenahme, Probenaufbereitung, Laboranalyse), Bewertung: Vergleich der Laborergebnisse mit anwendbaren gesetzlichen Vorgaben, Bewertung der Schadstoffgehalte auf deren Gefährdungspotenzial, Entsorgung: Anhand der Bewertung kann das Material einer Verwertung zugeführt (z.B. Grube oder technisches Bauwerk) oder bei höherer Belastung auf einer Deponie beseitigt werden.   Vorerkundung spart Zeit und Geld Durch Voruntersuchungen (z.B. Schürfe im Boden oder Bausubstanz-Analyse im Gebäude) können bereits VOR der Entstehung des Abfalls „Schadstoffe“ erkannt und von unbelasteten Materialien getrennt werden. Eine Trennung ist nicht nur zwingend gesetzlich vorgeschrieben, […]
Bestimmung der Wasserdurchlässigkeit von Boden Begriff und Bereiche Die hydraulische Durchlässigkeit, das heißt die schwerkraftbedingte Abflussgeschwindigkeit mit der Wasser im Boden versickert, wird in der Hydrogeologie mit dem Durchlässigkeitsbeiwert kf beschrieben. Je höher der Wert, desto höher die Geschwindigkeit, mit der sich das Wasser durch das Erdreich „bewegt“. Die hydraulische Durchlässigkeit ist abhängig von den Eigenschaften des Wassers und steigt mit dessen Temperatur. Ungleich stärker wirken sich die Eigenschaften des Bodens auf die Höhe des kf-Wertes aus. Mit zunehmender Korngröße des Untergrundes steigt der Durchlässigkeitsbeiwert, da sich die effektive Querschnittsfläche erhöht durch die das Wasser versickern kann. Ursache dafür ist eine Verringerung der Reibungseffekte zwischen Bodenpartikeln und durchströmendem Wasser. Die hydraulische Durchlässigkeit ist in der ungesättigten Bodenzone aufgrund von Lufteinschlüssen stets geringer als in der gesättigten Zone, dem Grundwasserkörper. Zudem ist sie in horizontaler Richtung höher als in der Vertikalen. In Tabelle 1 sind Durchlässigkeitsbeiwertbereiche angegeben, welche die DIN 18130:1 zur Klassifizierung von Böden bezüglich ihrer Durchlässigkeit vorsieht. Tabelle 1: Durchlässigkeiten nach DIN 18130, Teil 1 Durchlässigkeitsbeiwert kf [m/s] Durchlässigkeitsbereich nach DIN 18130, Teil 1 > 10-2 sehr stark durchlässig   10-2 – 10-4  stark durchlässig  10-4 – 10-6 durchlässig  10-6 – 10-8  schwach durchlässig < 10-8 sehr schwach durchlässig Verwendung […]
Grob fahrlässig: Bauen ohne Baugrundgutachten An diesem aktuellen Beispiel (siehe Zeitungsartikel) sieht man die Notwendigkeit eines aussagekräftigen Baugrundgutachtens am deutlichsten. Bauen ohne Baugrundgutachten ist unserer Ansicht nach – nicht nur in Geretsried – mehr als fahrlässig !!  Unabhängig von der Grundwasserproblematik, speziell in Geretsried,  fordert in der Regel jeder Prüfstatiker auch die Berechnungsgrundlage des Statikers. Und Bodenkennwerte können nun mal nur durch ein Bodengutachten ermittelt werden. Hierfür müssen die Bodenschichten durch Bohrungen bzw. Schurfe sowie die Lagerungsdichte durch Rammsondierungen ermittelt werden. Daraufhin erfolgt eine qualifizierte Bewertung durch einen Baugrundgutachter, welche in einem sog. ingenieurgeologischen Gutachten (Baugrundgutachten)  zusammengefasst wird.  Gerne erstellen wir, die IfMU GmbH aus Wolfratshausen, Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihr Bauvorhaben. Wenn Sie uns einen Lageplan und Gebäudeschnitt per Email zusenden, werden wir Ihnen gerne mit einem konkreten Angebot antworten. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.   Damit nicht auch Ihre Baugrube voll Grundwasser läuft, sprechen rechtzeitig mit uns. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch während der Bauphase beratend zur Seite.               
Verdichtungsprüfung mit dem dynamischen Plattendruckgerät Die „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau“, Ausgabe 1994/Fassung 1997 (ZTVE-StB 94), wurden von Vertretern der Industrie, der Straßenbauverwaltungen und der Wissenschaft grundlegend überarbeitet und liegen nun in der Ausgabe 2009 (ZTV E-StB 09) vor. Eine für unsere Arbeit wichtige Neuerung darin ist z.B., dass der dynamische Plattendruckversuch als Prüfverfahren für die Überprüfung der Verdichtung aufgenommen wurde. Mit diesem Schreiben wurde die die neue ZTV E-StB 09 eingeführt: Auszug: Die „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau“, Ausgabe 1994/Fassung 1997 (ZTVE-StB 94), wurden von Vertretern der Industrie, der Straßenbauverwaltungen und der Wissenschaft grundlegend überarbeitet und liegen nun als „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau“, Ausgabe 2009 (ZTV E-StB 09), vor. Gemäß Abschnitt 14.2 ZTV E-StB 09 können Eigenüberwachungsprüfungen und Kontrollprüfungen nur miteinander verglichen werden, wenn bei beiden die gleiche Methode angewendet wird. Deshalb ist die Methode für das Prüfen der Verdichtungskennwerte in der Leistungsbeschreibung festzulegen. Fehlt diese Festlegung, gilt nicht mehr automatisch die Methode M 3 als festgelegt. Zudem sind die  Technische Prüfvorschriften für Boden und Fels im Straßenbau (TP BF-StB)  zur Anwendung im Straßen- und Brückenbau in Bayern vorgeschrieben. Hierzu ein Auszug aus der Bekanntmachung der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern vom 10. Januar 2005 […]
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