IfMU GmbH - Wolfratshausen: Altlasten, Baugrund, Boden, Wasser, Luft
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Rammsondierung
Leichte Rammsonde
Rammkernsondierung

 

Mittelschwere und schwere Rammsondierung
Mittelschwere und schwere
Rammsondierung

Leichte Rammsondierung
Leichte Rammsondierung

Rammbär der leichten Rammsonde
Rammbär der leichten Rammsonde

Rammsondierungen

Rammsondierungen dienen zur Ermittlung der Lagerungsdichte.

Bei Rammsondierungen wird der Widerstand ermittelt, den der Boden dem Eindringen einer genormten Sonde entgegensetzt. Das Ergebnis, die benötigte Schlagzahl je 10 cm Eindringtiefe ist eine Vergleichsgröße für die Lagerungsdichte des Bodens.

In den Ergebnisprotokollen wird auf der waagerechten Achse (Abszisse) die Anzahl der Schläge je 10 cm Eindringtiefe, auf der senkrechten Achse (Ordinate) die Eindringtiefe in m aufgetragen.

Rammsondiergeräte:

Nach DIN 4094 werden unterschieden:

- leichte Rammsonde (DPL und DPL-5) [alt: LRS 10 und LRS 5]
- mittelschwere Rammsonde (DPM und DPM-A) [alt: MRS B und MRS A]
- schwere Rammsonde (DPH) [alt: SRS 15]

Leichte Rammsonde (DPL)
(Gewicht 10 kg, Fallhöhe 50 cm)

Die leichte Rammsonde ist ein leichtes Handsondiergerät und geeignet für Sondiertiefen bis etwa 10 m. Sie wird daher überwiegend zur Nachprüfung der Verdichtung von Damm- und Straßenschüttungen, Hinterfüllungen eingesetzt. Sie besteht aus:

Grundplatte, Meßstab, Meßzeiger, Führungsrohr, Sondierstange, Sondierspitze, Führungsstange mit Anschlag und Aufschlagstück (Fallgewicht)


Mittelschwere (DPM) und schwere Rammsondiergeräte (DPH)
Mittelschwere Rammsonde (Gewicht 30 kg, Fallhöhe 50 cm)
Schwere Rammsonde (Gewicht 50 kg, Fallhöhe 50 cm)

Bei der Durchführung von Rammsondierungen nach DIN 4094 arbeitet das automatische Rammsondiergerät mit einem Fallgewicht (Rammbär) von 30 oder 50 kg und der Fallhöhe von 50 cm. Die jeweils gewünschten Fallgewichte lassen sich mit wenigen Handgriffen schnell variieren.

Die Leichte Rammsonde (Künzelstab) DPL-5
DIN 4094

ist ein leichtes Handsondiergerät und geeignet für Sondiertiefen bis ca. 10 m. Sie wird daher überwiegend zur Nachprüfung der Verdichtung von Schüttungen eingesetzt.

Die leichte Rammsondierung ermöglicht daher eine qualitätive Beurteilung des Unterbaus über mehrere Verdichtungshorizonte hinweg.

Funktionsweise

Bei der leichten Rammsondierung wird der Eindringwiderstand einer Sondierspitze genormten Durchmessers gemessen, die mit einer definierten Rammenergie (Fallhöhe und Fallgewicht) in den Untergrund gerammt wird. Hierbei wird die Anzahl der Schläge des Fallgewichtes pro 10 cm Eindringung mit definierter Fallhöhe gezählt..

Die Sondierspitze ist auf einer Sondierstange (Länge: 1 Meter) aufgeschraubt. Im Abstand von 10 cm ist den Sondierstangen eine umlaufende Nut eingeritzt.. Die Stangen werden durch Aufschrauben weiterer 1-m-Stangen verlängert werden.

Darstellung der Ergebnisse

Bei der Auswertung sind geotechnische und gerätetechnische Einflüsse zu berücksichtigen. Um Fehlinterpretationen von Sondierungen zu vermeiden, müssen direkte Bodenaufschlüsse vorliegen.

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