IfMU GmbH - Wolfratshausen: Altlasten, Baugrund, Boden, Wasser, Luft
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dynamischer Plattendruckversuch - ifmu gmbh
Dynamischer Plattendruckversuch

Leichte Rammsondierung
Leichte Rammsondierung

Rammbär der leichten Rammsonde
Rammbär der leichten Rammsonde

 

Im Erd- und Verkehrswegebau werden Verdichtungsprüfungen zur Beurteilung der Tragfähigkeit und der Verdichtungsqualität von Böden eingesetzt.
Hierfür eignet sich besonders:

Verdichtungsprüfung mit
dynamischen Plattendruckversuch
(TP BF - StB Teil B 8.3)

Der Dynamische Plattendruckversuch eignet sich zur Prüfung der Tragfähigkeit und der Verdichtungsqualität von Böden und ungebundenen Tragschichten im Erd- und Verkehrswegebau.

Die Versuchsdurchführung benötigt nur einen geringen Zeitaufwand. Dadurch ist die Prüfung mit statistischen Methoden leichter durchführbar. Ferner ist eine schnelle Beurteilung der Gleichmäßigkeit des Prüfloses möglich. Vorteilhaft gegenüber dem Plattendruckversuch nach DIN 18 134 ist die Prüfmöglichkeit unter beengten Verhältnissen (z.B. Leitungsgräben, Bauwerkshinterfüllungen).

Das Prüfverfahren eignet sich insbesondere für grobkörnige und gemischtkörnige Böden mit einem Größtkorn bis 63 mm und kann zur Ermittlung des dynamischen Verformungsmoduls Evd im Bereich von 15 bis 80 MN/m2 angewendet werden.

Die Leichte Rammsonde (Künzelstab) DPL-5
DIN 4094

ist ein leichtes Handsondiergerät und geeignet für Sondiertiefen bis ca. 10 m. Sie wird daher überwiegend zur Nachprüfung der Verdichtung von Schüttungen eingesetzt.

Die leichte Rammsondierung ermöglicht daher eine qualitätive Beurteilung des Unterbaus über mehrere Verdichtungshorizonte hinweg.

Funktionsweise

Bei der leichten Rammsondierung wird der Eindringwiderstand einer Sondierspitze genormten Durchmessers gemessen, die mit einer definierten Rammenergie (Fallhöhe und Fallgewicht) in den Untergrund gerammt wird. Hierbei wird die Anzahl der Schläge des Fallgewichtes pro 10 cm Eindringung mit definierter Fallhöhe gezählt..

Die Sondierspitze ist auf einer Sondierstange (Länge: 1 Meter) aufgeschraubt. Im Abstand von 10 cm ist den Sondierstangen eine umlaufende Nut eingeritzt.. Die Stangen werden durch Aufschrauben weiterer 1-m-Stangen verlängert werden.

Darstellung der Ergebnisse

Bei der Auswertung sind geotechnische und gerätetechnische Einflüsse zu berücksichtigen. Um Fehlinterpretationen von Sondierungen zu vermeiden, müssen direkte Bodenaufschlüsse vorliegen.

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