Empfehlung der Kommission vom 21.
Februar 1990 zum Schutz der Bevölkerung vor Radonexposition innerhalb
von Gebäuden
Amtsblatt nr. L 080 vom 27/03/1990 S. 0026 - 0028
Strahlenschutzgrundsätze
zur Begrenzung der Strahlenexposition durch Radon und seine Zerfallsprodukte
in Gebäuden Empfehlung der Strahlenschutzkommission
Verabschiedet auf der 124. Sitzung der SSK am 21./22.04.1994
Veröffentlicht im BAnz Nr. 155 vom 18.08.1994
Begrenzung von Radon in Gebäuden Die Schutzmaßnahmen vor Radon in Wohnungen
stützen sich auf eine deutschlandweite Radonbodenluftkarte des
Radonvorkommens in Boden, aus der die typischen Radongebiete ersichtlich
sind, und die ein sachgerechtes Handeln der Behörden und der
betroffenen Bevölkerung zum Schutz vor Radon ermöglicht.
Die bautechnischen Schutzmaßnahmen sind im "Radonhandbuch
Deutschland" zusammengestellt. Dieses Handbuch kann
gegen eine Schutzgebühr beim
Wirtschaftsverlag NW
Verlag für neue Wissenschaft
Postfach 10 11 10
27511 Bremerhaven
Radon in Gebäuden - Auswirkungen
auf die Gesundheit
Strahlenschutz: Radon - natürlich und radioaktiv, altbekanntes
Edelgas, Radon in Gebäuden und Innenräumen, Auswirkungen
auf Menschen
Informationsseite des Bayerischen Staatsministeriums für
Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Merkblätter zur Senkung der
Radonkonzentration in Wohnhäusern
Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Edelgas. Es
entsteht beim radioaktiven Zerfall aus dem Radium, vor allem im Erdboden.
Unter gewissen Umständen kann Radon aus dem Untergrund in Gebäude
eindringen und zu einer Innenraum-Luftbelastung führen. Radon
und seine radioaktiven Zerfallprodukte gelangen dann mit der Atemluft
in die Lunge und bestrahlen diese.
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