Rückbau
Kontrollierter Rückbau. Was versteht man darunter?
Der Abriss eines Bauwerks mit Abrissbirne und Sprengkommando gehört seit Inkrafttreten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz vom 7. Oktober 1996 der Vergangenheit an.
Ziel ist nun vielmehr die Verwertung eines möglichst hohen Anteils der Bauabfälle (mineralische Baustoffe, Bauschutt). Dazu müssen schadstoffhaltige Materialien vor dem Abbruch/Rückbau lokalisiert und ausgebaut werden. Darüber hinaus werden die verwendeten Baumaterialien mit höchstmöglicher Sortenreinheit (Holz, Ziegel, Glas, Metall, Kabel, Beton etc.) getrennt.
Vor dem eigentlichen Rückbau geht eine Planungsphase mit Erstellung eines Rückbau- und Entsorgungskonzepts sowie einer Arbeits- und Sicherheitsanweisung voraus.
Wir bieten Ihnen hierzu folgende Leistungen an:
Vorplanung
- Recherche der Bau- und Nutzungsgeschichte,
- Gebäudebegehungen,
- Auswertung von Plänen,
- Aufstellen eines Probenahmeplans,
- Vorgespräche mit den zuständigen Behörden und Trägern öffentlicher Belange,
- Technische Erkundung
- Probenahme evtl. kontaminierter Bausubstanz gemäß dem Probenahmeplan,
- Erfassung der Gebäudesubstanz,
- Schadstoffanalyse zur Klärung der Belastung mit Umweltschadstoffen,
- Erstellung eines Abbruch-/ Sanierungskonzeptes mit alternativen Lösungsmöglichkeiten und Kostenschätzungen,
- Bewertung der Analysenergebnisse,
- Erstellung eines Schadstoffkatasters,
Erstellung eines Raumbuches,
- Empfehlungen zur Vorgehensweise beim Rückbau,
- Erstellung eines Sicherheitskonzeptes,
- Erstellung eines Entsorgungskonzeptes,
- Bauablauf und Bauüberwachung während der Durchführung der Sanierung bzw. des Rückbaus
- örtliche Abbruch-/Sanierungsüberwachung,
- Bauoberleitung mit Rechnungsprüfung und Dokumentation der Sanierungsmaßnahme bis hin zur,
- Freistellung (Entlassung aus dem Altlastenverdachtsflächenkataster),
- Objektbetreuung, wenn Nachsorgemaßnahmen bzw. Kontrollmessungen erforderlich sind.
