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Entsorgung von Boden und Bauschutt Infos für Bauherren, Eigentümer, Unternehmer   Ausgangssituation / Problematik Bei (Neu-) Baumaßnahmen fallen (Überschuss-) Massen an, die entsorgt werden müssen, wie z.B.: bei Baugruben-Aushub, Erdbaumaßnahmen, Kanalbau → Boden bei Abbruch / Rückbau / Sanierung von Gebäuden → Bauschutt bei Altstandorten / Auffüllungen  →  Gemisch aus Boden und Bauschutt Dieses „Abfall“-Material (Boden bzw. Bauschutt) kann mit sehr unterschiedlichen Stoffen “belastet” sein. Die Entsorgungsmöglichkeiten hängen daher u.a. von verschiedenen Faktoren ab: Schadstoffgehalt, Zuordnungsklasse nach z.B. Verfüll-Leitfaden Mobilisierbarkeit der Schadstoffe, mögliche Einbaubedingungen bei z.B. Recycling-Material sowie den individuellen Vorgaben der Annahmestelle (z.B. Grube, Deponie).   Boden- bzw. Bauschutt-Untersuchung Zur fachgerechten Entsorgung (Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben bei Abfallentsorgung) sind folgende Schritte notwendig: Untersuchung: sog. Deklarationsanalyse auf Schadstoffe nach Verfüll-Leitfaden (d.h. Probenahme, Probenaufbereitung, Laboranalyse), Bewertung: Vergleich der Laborergebnisse mit anwendbaren gesetzlichen Vorgaben, Bewertung der Schadstoffgehalte auf deren Gefährdungspotenzial, Entsorgung: Anhand der Bewertung kann das Material einer Verwertung zugeführt (z.B. Grube oder technisches Bauwerk) oder bei höherer Belastung auf einer Deponie beseitigt werden.   Vorerkundung spart Zeit und Geld Durch Voruntersuchungen (z.B. Schürfe im Boden oder Bausubstanz-Analyse im Gebäude) können bereits VOR der Entstehung des Abfalls „Schadstoffe“ erkannt und von unbelasteten Materialien getrennt werden. Eine Trennung ist nicht nur zwingend gesetzlich vorgeschrieben, […]
Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmstoffen Flammschutzmittel HBCD in Dämmstoffen wie Polystyrol / EPS Seit Mai 2013 ist die Chemikalie HexaBromCycloDodecan, kurz HBCD als persistenter, also in der Umwelt schwer abbaubarer, organischer Schadstoff (POP) identifiziert worden. Daraus folgte ein weltweites Handels- und Verwendungsverbot. HBCD war lange das wirtschaftlich wichtigste Flammschutzmittel für Dämmstoffe aus Polystyrol. Was ist Hexabromcyclododecan (HBCD)? HBCD ist ein ringförmiges, bromiertes Kohlenwasserstoffmolekül mit der chemischen Formel C12H18Br6. Der Stoff ist bei normalen Temperaturen fest und nur sehr wenig wasserlöslich. Wofür wird der Stoff verwendet? HBCD dient wegen seiner technischen Eigenschaften vorwiegend als Flammschutzmittel für Kunststoffe. HBCD wird vor allem in Dämmstoffen aus Polystyrol für Gebäude – sowohl in expandiertem Polystyrol (EPS) als auch in extrudiertem Polystyrol (XPS) – eingesetzt. Teilweise ist es auch in Verpackungskunststoffen aus EPS zu finden, beispielsweise für weltweit gehandelte Elektro- und Elektronikgeräte. Der Stoff wurde zudem in geringerem Umfang in Rückenbeschichtungen von Vorhängen und Möbelbezugsstoffen oder in Gehäusekunststoffen verwendet. Ist die Verwendung von HBCD verboten? In fast allen Bereichen ja. Für Dämmstoffe aus expandiertem Polystyrol (EPS) gibt es noch eine Ausnahme. Seit dem 22. März 2016 dürfen Produkte mit einem Gehalt von mehr als 100 mg/kg HBCD in der EU nicht mehr hergestellt oder in Verkehr […]
Asbestentsorgung: LAGA Merkblatt M 23 Asbest ist die Bezeichnung für eine Gruppe natürlich vorkommender, feinfaseriger Minerale(Silikate). Am häufigsten wurden in Deutschland Weißasbest (Chrysotil, 83 %) und Blauasbest(Krokydolith, 3,5 %) verwendet. Da Asbest außerordentlich hitze- und weitgehend chemikalienbeständigist, wurde er zur Herstellung vielfältiger Produkte eingesetzt. Beispiele für die verschiedenen Anwendungen sind im Anhang 1 aufgeführt. Grundsätzlich sind zu unterscheiden: Produkte mit fester FaserbindungDies sind insbesondere Asbestzementprodukte (z. B. „Baufanit“, „Eternit“), die alsebene und profilierte Platten oder als Rohre in großem Umfang im Baubereich Verwendungfanden, aber auch andere Produkte wie Bremsbeläge. Produkte mit schwacher FaserbindungHierzu zählen vor allem Spritzasbest und andere Produkte mit schwach gebundenenAsbestfasern wie Leichtbauplatten, Asbestpappen, Dichtungsschnüre, die fürdie Bereiche Brandschutz, Schallschutz, sowie Wärme- und Feuchtigkeitsschutzeingesetzt wurden. Insbesondere bei Produkten mit schwacher Faserbindung oder zerbrochenen Asbestzementproduktenbesteht eine erhöhte Gefahr der Freisetzung von Asbestfasern. Quelle: LAGA M 23 Von der  Bund-/Länderarbeitsgemeinschaft (LAGA) wurde für die Entsorgung von asbesthaltigen Abfällen ein überarbeitetes Merkblatt (Stand: Juni 2015) herausgegeben. Die Vollzugshilfe regelt vor allem folgende Themenbereiche Zuordnung von asbesthaltigen Abfällen zu Abfallschlüsseln und Entsorgungswegen, Überwachung der Entsorgung asbesthaltiger Abfälle Zulassung von Anlagen zur Behandlung oder Ablagerung asbesthaltiger Abfälle Aufstellung von Abfallwirtschaftsplänen oder Abfallwirtschaftskonzepten der öffentlichrechtlichen Entsorgungsträger (örE). Das komplette Merkblatt können Sie hier downloaden. LAGA-Merkblatt M 23: […]
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