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Recycling

Recycling bzw. Baustoffrecycling

Recycling von Abbruchmaterial zur Wiederverwendung
Recycling von Abbruchmaterial zur Wiederverwendung

Unter Recycling versteht man die Wiederverwertung von Materialien, die normalerweise als Abfall entsorgt würden.
Nach der Neuausrichtung der Abfallwirtschaft mit Inkrafttreten des KrW-/AbfG (1996) (jetzt Kreislaufwirtschaftsgesetz) kommt der Abfallverwertung nach der Abfallvermeidung eine vorrangige Bedeutung zu, was zu einer deutlichen Senkung der Restabfallmengen im gesamten Bundesgebiet geführt hat.
Durch die Verpflichtung zur getrennten Sammlung von Abfällen wird sich auch in Zukunft der Trend zur Verwertung verstärken. Recycling stellt nicht nur einen Weg zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen dar,
sondern es ergeben sich auch neue Möglichkeiten zur Kostenminimierung. So wird in vielen Fällen aus Abfall ein Sekundärrohstoff, das Recycling-Material bzw. der RC-Baustoff.

Grundlage eines jeden Entsorgungskonzeptes ist die Leithierarchie des KrWG:

„Vermeiden vor Verwerten vor Beseitigen“.

Vor Abbruch eines Gebäudes: Rückbaukonzept erstellen (lassen)
Vor Abbruch eines Gebäudes: Rückbaukonzept erstellen (lassen) –> die Vorteile und gesetztlichen Vorgaben dazu

Wir erarbeiten für Sie die Entsorgungsstrategien von

  • Bauabfälle, Baurestmassen, Bauschutt,
  • Gebäudesubstanz,
  • Bio-/ Grüngutabfälle,
  • Brandschäden,
  • Kontaminierter Erdaushub,
  • Klärschlamm,
  • Baggergut.

Wir helfen Ihnen Ihr Material wiederzuverwenden. Sprechen Sie uns an.

Wir beraten Sie gerne

 

 

Folgende Vorgehensweise ist bei einem Gebäudeabbruch /-Rückbau aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht anzuwenden:

 

Recycling-Material: Aufbereitung vor Ort
Recycling-Material: Aufbereitung vor Ort

VOR Abbruch / Rückbau

  • Untersuchung der Bausubstanz auf möglich schadstoffhaltige Baurestmassen,
  • Erstellung eines Rückbaukonzeptes mit Zusammenfassung der Bausubstanz und als Grundlage für eine Ausschreibung zum kontrollierten Rückbau,

NACH Abbruch / Rückbau

  • Untersuchung von Bauschutt bzw. Recycling-Material

 

 

Grundlagen und Begriffe

Einsatz von Recycling-Material im technischen Bauwerk
Einsatz von Recycling-Material im technischen Bauwerk

“Recycling” ist Teil der Stofflichen Verwertung, bei der es sich um die Substitution primärer Rohstoffe durch das Gewinnen von Stoffen aus Abfällen (sekundäre Rohstoffe) oder die Nutzung stofflicher Eigenschaften der Abfälle handelt (mit Ausnahme des Energieinhalts).

Hier muss eine (werk-) stoffliche (Recycling) von einer sonstigen stofflichen Verwertung (Verwendung im Wegebau, Verfüllung von Gruben, Brüchen und Tagebauen sowie Stollen im Salzbergbau etc.) unterschieden werden.

Recycling ist (lt. KrWG) jedes Verwertungsverfahren, durch das Abfälle zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke aufbereitet werden; es schließt die Aufbereitung organischer Materialien ein, nicht aber die energetische Verwertung und die Aufbereitung zu Materialien, die für die Verwendung als Brennstoff oder zur Verfüllung bestimmt sind.

Das Recycling steht in der Abfallhierarchie des KrWG wegen Hochwertigkeit eine Stufe vor der sonstigen Verwertung, insbesondere der energetischen Verwertung und Verfüllung. Nicht zuletzt hat aber die Maßnahme Vorrang, die den Schutz von Mensch und Umwelt unter Berücksichtigung des Vorsorge- und Nachhaltigkeitsprinzips am besten gewährleistet. Bei Kreisläufen muss berücksichtigt werden, dass unter keinen Umständen eine “Verschmutzung” oder Anreicherung durch andere Stoffe, insbesondere auch Schadstoffe erfolgt (>> Gebäuderückbau).

Die “Aufbereitung” ist in der VDI-Richtlinie 2243 folgendermaßen definiert: Vorbereitung von Stoffströmen zur Verwertung in der Form, dass die Produktgestalt aufgelöst wird.
Beispiele: Baureststoffaufbereitung, (Sortierung und) Aufbereitung von Metallen, Mono-Kunststofffraktionen, Holz und Glas z.B. nach Schreddern von Kraftfahrzeugen.

[Quelle: LfU – Recycling]

 

 

Bauschutt-Aufbereitung: Youtube-Link
Bauschutt-Aufbereitung: Youtube-Link

 

 

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