Holzschutzmittel werden eingesetzt, um Holz vor Schäden durch Insekten, Pilze oder andere schädlichen Einflüsse zu schützen. Bis Ende der 1980er bestand für tragende Holzbauteile in Gebäuden eine verpflichtende Behandlung mit Holzschutzmitteln bzw. Pestiziden. Die Holzschutzmittel lassen sich unterscheiden in lösemittelhaltige Holzschutzmittel mit verschiedenen organische Wirkstoffe wie PCP (Pentachlorphenol), Lindan (HCH) und DDT. In steinkohleteerhaltige Holzschutzmittel (Wirkstoff: PAK) wieTeeröle, Cabolineen und Teerölpräparate, sowie wasserlösliche Holzschutzmittel auf Salzbasis mit anorganischen Wirkkomponenten wie Schwermetallen (Quecksilber, Arsen, Bor, Chrom, Fluorid, Kupfer, Zink).
Aufgrund ihrer Gefährlichkeit für Mensch und Umwelt wurden einige dieser Chemikalien von der Europäischen Union in die sogenannte POP-Verordnung aufgenommen. Diese Verordnung regelt die Verwendung von persistierenden organischen Schadstoffen wie zum Beispiel Lindan oder DDT und schränkt deren Verwendung stark ein.
Grundsätzlich sind eine Vielzahl der als Holzschutzmittel verwendeten Stoffe als z.T. sehr schwer abbaubar, reichern sich in der Nahrungskette an, sind krebserregend, oder haben andere negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Umwelt.
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