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Dachpappe

Dachpappe, Teerpappe, Dachbahn

Herkunft

bituminöse Dachpappe als Dacheindeckung
bituminöse Dachpappe als Dacheindeckung

Der Einsatz von teerhaltigen Dachbahnen zur Abdichtung von Dächern geht sehr weit in die Vergangenheit zurück. Wie bei nahezu allen Produkten, die früher unter Verwendung von Steinkohleteerölen hergestellt wurden (Schwarzanstriche,Parkettkleber, Teerkork etc.), wurden die PAK (Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe) belasteten Dachpappen im Laufe der Zeit durch Produkte auf Bitumenbasis ersetzt.
Eine zeitliche Datierung der teerhaltigen Produkte ist nicht möglich. Höhere Teer- und damit PAK-
Gehalte sind zwar vor allem bei älteren Materialien zu erwarten, aber auch aktuelle Produkte weisen noch relevante PAK- Konzentrationen auf.

Häufig finden sich bei älteren Gebäuden mehrere Lagen (und Generationen) von Dachbahnen übereinander verlegt, die nicht selten miteinander als Paket “verbacken” sind. Die vollflächige Verklebung der teerhaltigen Dachbahnen erfolgte mittels heißem Teer, was dazu führte, dass häufig
auch die Bretterschalung oder der mineralische Unterbau durch eingedrungenen Teer mit PAK
belastet wurde.

Für den Gebäuderückbau sind neben der Ermittlung der PAK-Belastung Aussagen über die Abtrennbarkeit von Dachbahnen vom jeweiligen Untergrund von besonderem Interesse.
Neben Bitumenprodukten werden auch Folien und Dichtungsbahnen aus verschiedenen Kunststoffen eingesetzt. Bei diesen besteht kein Schadstoffverdacht.

Entsorgung

Erkundung und Probenahme von Dachpappe aus mehreren Lagen
Erkundung und Probenahme von Dachpappe aus mehreren Lagen

Dachbahnen werden in der Regel einer thermischen Behandlung zugeführt. Je nach PAK-Gehalt
treffen folgende Abfallschlüssel zu:

  • 17 03 01* kohlenteerhaltige Bitumengemische
  • 17 03 02 Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen
  • 17 03 03* Kohlenteer und teerhaltige Produkte

Moderne Dachbahnen aus Kunststoffen werden ebenfalls thermisch verwertet.

  • 17 02 03 Kunststoff

Quelle: LfU Bayern 2004

 

Zur Einstufung bzw. Festellung des Teergehaltes von Dachpappe bzw. bituminöser Dachbahn wird eine Untersuchung auf die PAK-Konzentration durchgeführt.

Wir, die IfMU GmbH, führen die repräsentative und qualifizierte Probenahme, z.B. im Zuge eines Rückbaukonzeptes* durch und lassen die Proben in einem dafür zugelassenen Labor untersuchungen.

Sprechen Sie uns an. Wir untersuchen Ihre Dachbahn / Dachpappe.

 

LfU-Infoblatt: Weiterführende Informationen stellt das LfU zur Verfügung:
siehe: LfU-infoBlätter Kreislaufwirtschaft – Teer- / bitumenhaltige Dachbahnen

 

 

 

 

 

 

 

 


 

* Über die Notwendigkeit eine Rückbaukonzeptes vor Beginn der Abbrucharbeiten haben wir hier einen interessanten Artikel verfasst.

 

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