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Bestimmung der Wasserdurchlässigkeit von Boden Begriff und Bereiche Die hydraulische Durchlässigkeit, das heißt die schwerkraftbedingte Abflussgeschwindigkeit mit der Wasser im Boden versickert, wird in der Hydrogeologie mit dem Durchlässigkeitsbeiwert kf beschrieben. Je höher der Wert, desto höher die Geschwindigkeit, mit der sich das Wasser durch das Erdreich “bewegt”. Die hydraulische Durchlässigkeit ist abhängig von den Eigenschaften des Wassers und steigt mit dessen Temperatur. Ungleich stärker wirken sich die Eigenschaften des Bodens auf die Höhe des kf-Wertes aus. Mit zunehmender Korngröße des Untergrundes steigt der Durchlässigkeitsbeiwert, da sich die effektive Querschnittsfläche erhöht durch die das Wasser versickern kann. Ursache dafür ist eine Verringerung der Reibungseffekte zwischen Bodenpartikeln und durchströmendem Wasser. Die hydraulische Durchlässigkeit ist in der ungesättigten Bodenzone aufgrund von Lufteinschlüssen stets geringer als in der gesättigten Zone, dem Grundwasserkörper. Zudem ist sie in horizontaler Richtung höher als in der Vertikalen. In Tabelle 1 sind Durchlässigkeitsbeiwertbereiche angegeben, welche die DIN 18130:1 zur Klassifizierung von Böden bezüglich ihrer Durchlässigkeit vorsieht. Tabelle 1: Durchlässigkeiten nach DIN 18130, Teil 1 Durchlässigkeitsbeiwert kf [m/s] Durchlässigkeitsbereich nach DIN 18130, Teil 1 > 10-2 sehr stark durchlässig   10-2 – 10-4  stark durchlässig  10-4 – 10-6 durchlässig  10-6 – 10-8  schwach durchlässig < 10-8 sehr schwach durchlässig Verwendung […]
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