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Raumluft: Untersuchung und Bewertung von Schadstoffen

 Die ifMU GmbH – Ingenieurbüro für Material- und Umweltanalytik untersucht und bewertet die Qualität der Raumluft in Wohngebäuden, Büros und öffentlichen Einrichtungen – fachlich fundiert, behördentauglich und praxisorientiert.

  • Schimmelpilze
  • VOC & Lösungsmittel
  • Formaldehyd
  • Weichmacher (Phthalate)
  • Holzschutzmittel & PCB
  • PAK

Gesunde Innenraumluft – warum eine Raumluftmessung sinnvoll ist

Luftkeimsammler zur qualifizierten Raumluftuntersuchung z.B. auf Schimmel

Menschen halten sich den überwiegenden Teil des Tages in Innenräumen auf. Mit modernen Baustoffen, Renovierungsmaterialien und Einrichtungsgegenständen gelangen jedoch zahlreiche chemische und biologische Stoffe in die Raumluft. Je nach Konzentration können diese
Beschwerden bis hin zu ernsthaften Gesundheitsschäden verursachen.

Eine Raumluftuntersuchung durch die ifMU GmbH liefert Ihnen Klarheit:
Welche Stoffe liegen vor? In welchen Konzentrationen? Und welche Maßnahmen sind fachlich geboten?

Unsere Leistungen im Überblick

  • Raumluftmessung auf Schimmelpilze, VOC, Formaldehyd, PAK, PCB, Weichmacher u.v.m.
  • Materialproben (z. B. Kleber, Fugendichtmassen, Holzbauteile)
  • Bewertung nach aktuellen Richtwerten (UBA / AIR etc.)
  • Gutachten, Stellungnahmen & Sanierungsempfehlungen
  • Kontrollmessungen nach Sanierungen

1. Schimmelpilze in der Raumluft

Schimmel entsteht in der Regel durch erhöhte Feuchtigkeit – verursacht durch
Bauschäden, Wärmebrücken, unzureichende Lüftung oder Wasserschäden. Sichtbare Flecken sind dabei
nur ein Teil des Problems: Oft ist die Belastung der Raumluft durch Schimmelpilzsporen ausschlaggebend.

Typische Hinweise auf ein Schimmelproblem

  • Muffiger oder erdiger Geruch
  • Dunkle, grünliche oder weißliche Flecken an Wänden, Fensterlaibungen, Decken
  • Deutlich erhöhte Luftfeuchte (> 60 % rel. Feuchte)
  • Feuchte Stellen, Kondensatbildung, beschlagene Fenster

Gesundheitliche Auswirkungen

Schimmelpilze können u. a. folgende Beschwerden auslösen:

  • Atemwegsbeschwerden, Husten, Asthma
  • Allergische Reaktionen, Schleimhautreizungen
  • Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten
  • Problematisch insbesondere für Kinder, Allergiker und ältere Menschen

Unsere Schimmel-Diagnostik

  • Raumluftuntersuchung auf Schimmelpilzsporen (aktive Probenahme mit Luftkeimsammler)
  • Materialproben (z. B. Putz, Gipskarton, Dämmstoffe)
  • Feuchte- und Bauteilanalyse zur Ursachenfindung
  • Bewertung orientiert an anerkannten Leitfäden (z. B. UBA-Schimmelleitfaden)

2. VOC & Lösungsmittel (flüchtige organische Verbindungen)

VOC (Volatile Organic Compounds) sind flüchtige organische Stoffe, die aus
Baumaterialien, Möbeln, Klebern, Farben, Lacken und Reinigungsmitteln in die Raumluft gelangen.
Häufig machen sie sich durch Gerüche bemerkbar – müssen aber nicht.

Typische Quellen von VOC

  • Neue Möbel und Holzwerkstoffe
  • Estriche, Bodenbeläge, Parkettkleber
  • Farben, Lacke, Dichtstoffe, Renovierungsmaterialien
  • Reinigungs- und Duftstoffe, Raumparfüms

Mögliche Beschwerden

  • Kopfschmerzen, Müdigkeit, „dicke Luft“
  • Reizungen der Augen, Schleimhäute und Atemwege
  • Konzentrationsstörungen, Leistungsabfall
  • Unspezifische Beschwerden bei dauerhaft erhöhter Belastung

Unsere VOC-Analytik

  • Raumluftscreening auf eine Vielzahl von VOC (inkl. TVOC-Bewertung)
  • Einzelstoffbestimmung relevanter Substanzen
  • Bewertung nach aktuellen Innenraumrichtwerten
  • Empfehlungen zur Reduktion (Lüftungsstrategien, Materialtausch, Sanierung)

3. Formaldehyd

Formaldehyd stammt häufig aus Spanplatten, Holzwerkstoffen, Harzen, Lacken und Textilien.
Der Stoff ist als krebserzeugend eingestuft, weshalb eine möglichst geringe Innenraumbelastung anzustreben ist.

Typische Quellen

  • Möbel und Einbauten aus Span- und Faserplatten
  • Bestimmte Bodenbeläge und Dekoroberflächen
  • Lacke, Kleber, Beschichtungen
  • Textilien, Vorhänge, Teppiche mit entsprechender Ausrüstung

Unsere Formaldehyd-Leistungen

  • Raumluftmessung auf Formaldehyd nach gängigen Normen und Richtlinien
  • Bewertung im Hinblick auf aktuelle Richtwerte
  • Empfehlungen zu Lüftung, Materialtausch oder baulichen Maßnahmen

4. Weichmacher (Phthalate)

Weichmacher aus der Stoffgruppe der Phthalate kommen vor allem in PVC-Böden,
Kunststoffen, Dichtmassen und Kabeln vor. Einige Vertreter stehen im Verdacht, hormonähnlich zu
wirken und die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen.

Typische Quellen

  • Elastische Bodenbeläge (z. B. PVC-Böden)
  • Kunststoffteile, Folien, Schläuche, Kabelummantelungen
  • Dichtmassen und bestimmte Beschichtungen
  • Spielzeug und Alltagsgegenstände in älteren Beständen

Mögliche Risiken

  • Hormonähnliche (endokrine) Wirkungen
  • Beeinträchtigung der Fortpflanzung
  • Besondere Relevanz für Kinder und empfindliche Personen

Unsere Analytik auf Weichmacher

  • Untersuchung von Raumluft und Hausstaub auf relevante Phthalate
  • Bewertung anhand aktueller Empfehlungen und Richtwerte
  • Hinweise zu Alternativprodukten und Sanierungsoptionen

5. Holzschutzmittel & PCB

In vielen Bestandsgebäuden wurden bis in die 1980er- und frühen 1990er-Jahre
Holzschutzmittel (z. B. PCP, Lindan) und PCB-haltige Produkte
verwendet. Diese Stoffe können langfristig über die Raumluft aufgenommen werden.

Holzschutzmittel

Problematisch sind insbesondere behandelte Dachstühle, Deckenbalken, Kellerbereiche und sichtbare
Holzkonstruktionen.

  • Geruchsauffälligkeiten („chemischer“ oder modriger Holzgeruch)
  • Langfristige Ausgasung aus behandelten Hölzern

PCB (Polychlorierte Biphenyle)

PCB wurden u. a. in Fugendichtmassen, Anstrichen und technischen Bauteilen eingesetzt. Trotz
Herstellungsverbots können PCB-haltige Bauteile noch immer in Gebäuden vorhanden sein.

Unsere Leistungen zu Holzschutzmitteln & PCB

  • Materialproben (Holz, Fugenmassen, Anstriche)
  • Raumluftuntersuchungen auf PCB
  • Bewertung im Hinblick auf aktuelle Richtlinien
  • Sanierungsempfehlungen, inkl. Hinweise zur Entsorgung nach Abfallrecht

6. PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe)

PAK stammen häufig aus Teer- und Pechprodukten, alten Parkettklebern und
bituminösen Abdichtungen. In zahlreichen Bestandsbauten sind noch immer PAK-belastete Schichten
unter Bodenbelägen vorhanden.

Typische Quellen

  • Teerhaltige Parkett- und Bodenbelagskleber
  • Bituminöse Abdichtungen, alte Estrichschichten
  • Bestimmte Schwarzbeschichtungen und Anstriche

Gesundheitliche Relevanz

Einige PAK, insbesondere Benzo(a)pyren, gelten als krebserzeugend. Je nach Einbausituation kann es
zur Belastung der Raumluft oder des Hausstaubs kommen.

Unsere PAK-Analytik

  • Materialproben aus Klebern, Estrichen und Abdichtungen
  • Raumluft- und Staubuntersuchungen
  • Bewertung nach einschlägigen Richt- und Orientierungswerten
  • Empfehlungen zur Sanierung und Entsorgung

Ablauf einer Raumluftuntersuchung mit ifMU

  • Erstberatung & Vor-Ort-Termin
    Klärung der Fragestellung, Sichtung des Gebäudes und der Nutzungssituation.
  • Messkonzept & Probenahme
    Auswahl geeigneter Messverfahren (Raumluft, Materialproben, Staub) und Durchführung der Probenahme.
  • Laboruntersuchung
    Analyse in einem qualifizierten Labor mit modernen Messverfahren.
  • Bewertung & Gutachten
    Einordnung der Ergebnisse, Risikobewertung und Empfehlungen in einem (auch für Laien) verständlichen Bericht.
  • Sanierungsbegleitung & Kontrollmessung
    Fachliche Begleitung von Maßnahmen und Überprüfung des Sanierungserfolgs.

 Warum ifMU?

  • Langjährige Erfahrung mit Innenraumschadstoffen und Gebäudeschadstoffen
  • Fachlich fundierte, behördentaugliche Gutachten und Stellungnahmen
  • Kooperation mit geeigneten Laboren
  • Unabhängige Beratung – keine Interessen an Sanierungsfirmen
  • Praxisnahe Empfehlungen für Eigentümer, Planer, Verwalter und Betreiber

Beratung zur Raumluft-Untersuchung anfordern

Sie haben den Verdacht auf eine Belastung der Raumluft durch Schimmel, VOC, Formaldehyd,
Weichmacher, Holzschutzmittel, PCB oder PAK? Gerne prüfen wir, welche Untersuchung in Ihrem
konkreten Fall sinnvoll ist.

Schildern Sie uns kurz Ihr Anliegen:

  • Welche Räume sind betroffen?
  • Seit wann besteht der Verdacht / die Geruchsbelastung?
  • Gab es Umbauten, Renovierungen oder Wasserschäden?

Wir freuen uns auf Ihren Anruf bzw. Ihre Email

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